Haben Sie Wochen oder Monate versucht, selbst zu verkaufen?

Sie wollen den nächsten Schritt gehen und sind bereit, Ihre Immobilie erfolgreich mit externer Unterstützung zu verkaufen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, ob ein oder mehrere Makler als Partner fördernd sind, haben wir diesen Beitrag verfasst.

Chapeau! Dafür, dass Sie diese anspruchsvolle und zeitaufwendige Aufgabe in Eigenregie versucht haben.

Insbesondere für die geopferten Abende nach Ihrem Dienstschluss und die Wochenenden, um Besichtigungen durchzuführen. Es kann viele Gründe haben, wieso es nicht auf Anhieb für Sie gelingen sollte. Kurz gesagt, bedarf es für einen erfolgreichen Verkauf sowohl Immobilien- und Marketingexpertiese als auch Zeit.

Ebenso braucht es Ressourcen wie ein uneingeschränktes Marketingbudget, um Resonanz-Dürre sowie andere Marktlaunen zu überdauern. Hinzukommen eine ansprechende Werbelösung sowie Erfahrungen im Umgang mit Ihrer Käuferzielgruppe. Die Meinung, multiple Firmen im Vermarktungsprozess zu involvieren, sei rein verkaufsfördernd, ist weit verbreitet. Ferner die Annahme der Chancenstreuung – Je mehr Unternehmen desto größer das genutzte Kundennetzwerk und desto schneller wird ein Käufer für Sie ermittelt.

Was spricht für die Zusammenarbeit mit mehreren Maklern?

Grundsätzlich kann ein gewisses Maß an Rivalitätsverhalten unter agierenden Dienstleistern nicht schaden. Kreative Dynamiken können in den jeweiligen Verkaufsreihen entstehen, sodass ein gegenseitiges Übertrumpfen erfolgt, um den Kontrahenten zuvorzukommen. Der Ansatz kann unter der Rücksichtnahme funktionieren, wenn Sie als Eigentümer:in darauf achten, dass alle Makler Ihre Immobilie stets genauso fachgerecht sowie preiseinheitlich auf dem Markt anbieten.

Was spricht gegen die Zusammenarbeit mit mehreren Maklern?

In der Theorie erscheinen die Pros sinnvoll. In der Praxis ist dieses Konzept wahrscheinlich sogar für manch Verkäufer:in aufgegangen. Inwieweit mehrfach engagierte Servicepartner während Preisverhandlungen mit Kaufinteressenten Ihre Absichten wahren, ist nicht sicher zu sagen. Hingegen lässt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass der erhöhte Verkaufsdruck durch die Anteilnahme von mehr als einer Firma zu zweierlei führen kann:

Zum einen kann sich das Firmenhandeln vielmehr auf die internen Interessen verlagern, weil mehr Mitbewerber eine geringere Abschlusschance für den einzelnen Makler bedeuten. Zum anderen kann das Engagement und die Arbeitsqualität darunter leiden. Folglich wird Ihrer Immobilie nicht die ganze Wertschätzung gewidmet, sodass aus Vorzeige- eher Karteiobjekt wird.

Mittels Preisunterbietungen kann aus einem Be- schnell ein Abwerben zwischen den Maklern entstehen.

Das sorgt für Verwirrung und Skepsis bei Ihrer Zielgruppe, da diese Ihr Objekt auf den gängigen Onlineportalen mehrmals von diversen Maklern zu unterschiedlichen Preisen inseriert sehen.

Hinzu kommt, dass Ihr Verhandlungsspielraum abnimmt, ehe es zu konkreten Preisdialogen gekommen ist. Ihr Kaufangebot verliert demnach an Seriosität. Schließlich kann es mit sich ziehen, dass Kaufinteressenten eher zögern und auf weitere Preisreduktionen spekulieren, bevor die Kontaktanfrage abgeschickt wird. Letztendlich kann dadurch die Veräußerung Ihrer Immobilie deutlich hinausgezögert oder gar behindert werden.

Wieso ein Makler als Partner besser ist

Sie möchten den bestmöglichen Verkaufspreis erzielen und das tunlichst zeitnah. Das gelingt Ihnen einerseits, indem Ihre Immobilie durch passendes Marketing und attraktive Inszenierung Sichtbarkeit sowie Reichweite erzeugt, um als begehrtes Unikat auf dem Markt gesehen zu werden. Infolgedessen steigert Exklusivität zusammen mit einem marktgerechten Angebotspreis das Nachfragepotenzial und somit Ihre Verkaufschance.

Andererseits erreichen Sie das mit einem guten Expertennetzwerk und der Off-Market-Ansprache von vorgemerkten Kunden, um Ihren Käuferkreis ergänzend zu erweitern. Das sind alles Vorteile, die Ihnen eine Firma liefern kann.

Eine multiple Maklerkooperation kann für Sie mehr Aufwand bedeuten.

Sowohl das Besprechen aktueller Fortschritte als auch das Nichteinhalten von Absprachen aufgrund von externen Interessenskollisionen zwischen den Immobilienfachleuten erfordert längere Telefonate oder persönliche Treffen, um Positives auszuwerten oder Wogen zu glätten. Den Stress- und Zeitfaktor, können Sie vermeiden, indem Sie sich für einen zuverlässig und kompetent arbeitenden Ansprechpartner entscheiden.

Worauf Sie bei der Maklerwahl achten sollten

Der erste Eindruck zählt. Daher ist es wichtig, augenscheinliches und verbales aufzunehmen und zu filtern. Anhand der an Sie adressierten Fragen und dem Auftreten erfahren Sie viel über Ihren künftigen Auftragnehmer. Haben Sie ein Auge darauf, ob sich Makler kurz nach der Ankunft die Zeit für einen bedarfsgerechten Wissenstransfer nehmen oder unmittelbar die Fotokamera aus der Aktentasche zücken und frei Hand drauf losknipsen.

Dieser Schritt kann warten und sollte später von Architekturfotografen durchgeführt werden. Gutes benötigt zu Beginn Zeit, um eine lückenlose Verkaufsvorbereitung zu gewährleisten. Der Schritt des aktiven Bewerbens Ihrer Immobilie als exklusive Kaufgelegenheit sollte allerdings schnell umgesetzt werden. Rechtzeitig können Sie so in potenzialreiche Marktphasen eintreten und davon profitieren.

Fazit

Bevor Sie die Art Ihrer Zusammenarbeit festlegen, ist es ratsam, dass Sie sich mit Ihrer individuellen Zielgruppe und Ihren potenziellen Partnern auseinandergesetzt haben. Klären Sie danach den Sinn einer Kooperationsaufteilung.

Setzen Sie sich die Käuferbrille auf, indem Sie sich folgende Fragen stellen:

Wie würden Sie Ihre Kaufinteressenten am besten mit Ihrem Angebot erreichen? Was würden Sie denken, wenn Sie etwas vermeintlich Passendes finden, das öfter und anders in Sachen Kaufpreis und Qualität von diversen Anbietern beworben wird? Würden Sie es als exklusive Kaufchance wahrnehmen? Als etwas, dass Dringlichkeit in Ihnen auslöst, um sofort zu reagieren, weil es ansonsten nicht mehr verfügbar ist?
 

Fakt ist, Ihr Eigentum wird in der Regel – unabhängig von der für Sie tätigen Makleranzahl – auf denselben Onlineportalen publiziert.

 
Das bedeutet, dass jeder Anbietende mit seiner Anzeige beabsichtigt, dieselben aktiv suchenden Interessenten anzusprechen, die sich genau auf diesen Webseiten tummeln. Durch regelmäßige Reportings von Ihrem Auftragnehmer, können Sie die Leistung und Nachfrage Ihres Inserats mit verfolgen. Das Bespielen von Bestandskunden, die sich für ähnliche Immobilien interessieren können, ist eine Zusatzmaßnahme, um die Käuferreichweite Ihres Angebots zu vergrößern. Meistens jedoch für Sie nicht nachvollzieh- und skalierbar.

Es ist ausreichend, sich mit einem Verbündeten zusammenzuschließen, der Ihnen einen ganzheitlichen Service erbringt. Wenn Sie in den Vertrauensvorschuss gehen, sollte der Makler im Gegenzug in der voranschreitenden Verkaufsphase die vereinbarten Erwartungen erfüllen. Solange Ihnen zügige Zwischenergebnisse geliefert, kein Aufwand gescheut und sich an gemeinsame Abmachungen gehalten werden, kann ihrem Endresultat nichts im Wege stehen.

Letztlich ist entscheidend, dass der Onlineauftritt Ihrer Immobilie von Ihrer Zielgruppe als einmalige Gelegenheit wahrgenommen wird. Mit einer guten ersten Impression und einer erzeugten Begehrtheit können Sie potenzielle Käufer vorerst für sich gewinnen. Letztere können Sie im weiteren Verkaufsprozess anhand einer sorgfältigen Betreuung von Ihrem Angebot überzeugen.

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